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Jahreskreisfeste und Rituale

Rituale haben eine große Kraft und wirken auf allen Ebenen. Man kann Rituale alleine oder mit einer Gruppe durchführen. Entscheidend ist nur, dass wir bereit sind, uns ganz auf sie einzulassen.

Brigid Imbolc Lichtmess 02. Februar;

Visionssuche und Neubeginn; Befreiung von Altem;
Schwerpunkte: - Erneuerung, Belebung, Klärung und Heilung durch
die Kraft des Feuers und der Luft.

- Suche nach einer kleinen Vision, neuen Ideen und
Projekten für dieses Jahr.

- Suche nach einer großen Vision, neuen Zielen oder
Neuorientierung, wenn wir nach Verlusten und Krankheit
nach Phasen von Stagnation und Unfreiheit unser Leben
neu gestalten wollen.

Ostara Frühlings Tag-und-Nachtgleiche 21. bis 23. März;

Gleichgewicht und Wachstumskraft; Ausdruck von Kreativität;

Schwerpunkte: - aus der Schwere und Müdigkeit zur Kraft des Neubeginns gehen.
- die Träume und Visionen in die Alltagswelt bringen.
- Zugang zur Energie der Natur finden.
- Die Kreativität freilegen und entfalten.

Beltane Walpurgisnacht 30. April;

Sinnlichkeit und Lebensfreude;

Schwerpunkte: - die Schöpfungskraft und die Liebe neu beleben, vor Allem die Selbstliebe
- Zugang zu unseren weiblichen und männlichen Anteilen finden und ausgleichen.

Litha Sommersonnwende 20. bis 22. Juni;

Höchste Sonnenkraft und Wendepunkt; Beginn der Kräutersammelzeit;

Schwerpunkte: - das Erlebnis des Umschwungs, der fast unmerklichen
Veränderung der Richtung auf dem Höhepunkt.
- den Gegenpol zur Sonnenkraft wahrnehmen und integrieren
- mütterliche Fürsorge für andere und das innere Kind entwickeln
- ein Gefühl von Fülle Reichtum und Schönheit entwickeln
- den Zugang zur Göttin der Fülle, der Liebe und der Mütterlichkeit

Lammas Lughnasad 02. August;

- die Ernte einbringen, sich trennen von Einstellungen,
Verhaltensweisen und Mustern, die überholt sind und
damit beginnen, sich selbst zu achten, wertzuschätzen
und zu respektieren.
- die eigene Lebenserfahrung und Eigenständigkeit

Mabon Herbst Tag-und-Nachtgleiche 21. bis 23. September;

Schwerpunkte: - Wahrnehmen, Sortieren, Prüfen, werten und Bilanz ziehen
Wo stehen wir gerade in unserem Leben?
Was sind meine Gewinne und Verluste?

- Die unterschiedlichen Anteile in uns selbst integrieren
- Unseren eigenen angemessenen Rhythmus kennenlernen und leben

Samhain 31. Oktober bis 01. November;

Schwerpunkte: - Verlangsamung und Rückzug in die inneren Welten,
- sich den innersten dunklen Gefühlen –wie Trauer, Angst,
Schmerz, Scham, Schuld, Wut, Haß oder Zerstörungswut-
- Sich mit Abschiednehmen, Vergänglichkeit, Sterben und Tod
auseinandersetzen.

St. Martin 11. November;

Opferbereitschaft, Güte und Demut; Seelenkräfte werden angesprochen;

St. Barbara 04. Dezember;

Aus Altem entsteht Neues; Kirschzweige werden Geschnitten, damit sie an
Weihnachten erblühen;

Jul Wintersonnwende 21. Dezember;

Tiefste Dunkelheit und Wiederkehr des Lichts; still werden, Ängsten begegnen; Neues kommen lassen; Feier der wiedergeborenen Sonne;

Schwerpunkte: - Vertrauen und neue Hoffnung in tiefster Dunkelheit Entwickeln.
- Klarheit und Gewissheit über die unwiderruflichen Veränderungen
im Leben erfahren und neues Leben im dunklen Schoß der Nacht entdecken.
- Geburt neuer Werte: Was ist mir jetzt wichtig?
Was gibt mir und meinem Leben Sinn?
Wie ist mein Ausdruck von Liebe und Weisheit?

25. Dezember

Beginn der heiligen 13 Nächte;

Schwerpunkt: - Räucherritual in Verbindung mit einer weissen Kerze.
- Bewusste Einstimmung auf die kommenden
12 Rauhnächte.

12 Rauhnächte 26. Dezember bis 06. Januar;

Räucherungen an diesen Abenden helfen uns das vergangene Jahr mit dem kommenden Jahr zu verbinden.

Schwerpunkte: - Auf die Träume achten.
- Die ersten 6 Nächte stehen pro Nacht für jeweils2 Monate des vergang.ahres.

Emotionen, Erinnerungen oder Gefühle können in dieser Zeit nochmals an die Oberfläche kommen.
Wir haben somit die Chance, Vergangenes bewusst zu machen und zu integrieren.

- Die zweiten 6 Nächte stehen pro Nacht für jeweils2 Monate des kommenden Jahres.

Silvester 31. Dezember;

Zeit der Rückschau und der Vorschau;

Schwerpunkt: - Das vergangene Jahr Revue passieren lassen.
- Notieren, was aus dem letzten Jahr verabschiedet werden darf
oder soll und dem Feuer der Transformation übergeben.
- Die Kraft der Flammen und die Unterstützung der Naturwesen für den Start ins
Neue Jahr nützen.